29. Juni 2010
Baustellenchaos in Salzburg
Baustellenchaos in der Stadt Salzburg
SPÖ: 36 Baustellen und eine äußerst mangelhafte Info-Politik
„Derzeit gibt es 36 Baustellen in der Stadt Salzburg und ständig werden von Baustadträtin Schmidt neue Verkehrsbehinderungen eingerichtet. Den SalzburgerInnen reicht es mittlerweile!" SPÖ-Gemeinderätin und Vizepräsidentin des Wirtschaftsverbandes Salzburg KommR Hannelore Schmidt ärgert sich nicht nur über die ständigen Staus in der Stadt, sondern vor allem über die äußerst mangelhafte Informationspolitik der Stadträtin.
Die jüngste Baustelle befindet sich in der Neutorstraße. Dort wird, seit 21.6.2010, eine Generalsanierung durchgeführt. Dieses Nadelöhr, die Neutorstraße gilt auch als wichtigste Einfahrt in die Salzburger Altstadt, wird erst zu den Festspielen wieder normal befahrbar sein.
Die Baustadträtin verlangt von den SalzburgerInnen, den BewohnerInnen und den AnrainerInnen Verständnis! „Aber nur auf Verständnis zu plädieren ist einfach zu wenig, eine umfassende Information aller BürgerInnen im Vorfeld muss Voraussetzung sein, diese bleibt die Baustadträtin den SalzburgerInnen aber wieder einmal schuldig", so Gemeinderätin Schmidt und stellt in einer Anfrage an die Baustadträtin auch die Frage nach der Koordinierung der einzelnen Baustellen in der Stadt Salzburg, denn ein funktionierendes Baustellenmanagement sieht sicherlich anders aus.
„Die Frage nach einer Koordinierungsstelle ergibt sich aufgrund der vielen Baustellen an neuralgischen Zufahrtsstraßen", so Schmidt. „Lindhofstraße, Neutorstraße, Gaisbergstraße und Schwarzstraße sind nur einige der wichtigen Verkehrsadern in der Stadt Salzburg die derzeit nur bedingt befahrbar sind. Sogar die Ausweichstrecken sind durch Baustellen beeinträchtigt. Es ist kein Wunder, dass der Verkehr in der Stadt zusammenbricht, wenn keine ordnungsgemäße Koordinierung erfolgt."
Unerträglich sind auch die langwierigen Baustellen, die auf oftmalige und nicht verständliche Zu- und Aufgrabungen resultieren. Unverständnis wieder aufgrund mangelnder Informationen. Bestes Beispiel ist die Gaisbergstraße, dort befindet sich seit beinahe einem Jahr die nervigste Baustelle der Stadt. Ständig werden Löcher zu- und am nächsten Tag wieder aufgegraben. Nicht nur den AutofahrerInnen, die den täglichen Stau bewältigen sondern auch den AnrainerInnen, die die Abgasbelastung durch das ständige Stopp-and-Go aushalten müssen reicht es. „Beenden Sie endlich diesen unerträglichen Zustand in der Stadt Salzburg!
Informieren sie die SalzburgerInnen im Vorfeld, koordinieren Sie die Baustellen und machen Sie aus unserer schönen Stadt keine Riesen-Dauer-Baustelle!" appelliert
Gemeinderätin Schmidt abschließend an die Kollegin der ÖVP.
Rückfragen an: SPÖ-Gemeinderätin und Vizepräsidentin des SWV-Salzburg KommR Hannelore Schmidt, Tel.: 0664/20 46 560
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