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12. April 2011

Änderungen der Vergaberichtlinien im öffentlichen Bereich stehen bevor

  • Wolfgang Reiter Pressebild © Petra Spiola

Vom Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband Salzburg wurde im Oktober des Vorjahres an das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Salzburg ein Antrag zum Thema „Änderung der Vergaberichtlinien im öffentlichen Bereich" eingebracht.

Daraufhin wurde eine aus allen in der WK Salzburg vertretenen Fraktionen bestehende Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit dem Inhalt unseres Antrages beschäftigt hat. Ziel des Antrages war, weg vom Billigstbieterprinzip hin zu Vergaben nach einem Bestbieterprinzip zu kommen. Es freut mich mitteilen zu können, dass in einem gemeinsamen Ergebnis folgende Kriterien zur weiteren Beschlussfassung an die gesetzgebenden Körperschaften empfohlen werden.

Künftig sollten Ausschreibungen auf der Basis von Standard-Leistungsbeschreibungen, exakten Plänen, Massenermittlungen und Materialbeschreibungen erfolgen.

Weitere Zuschlagskriterien bei künftigen Vergaben im öffentlichen Bereich sollen sein:

•·        eine Ausfallsicherheit und Servicenähe;

•·        Beschäftigung von Personen unter bestimmten Voraussetzungen wie Lehrlinge oder

          ältere ArbeitnehmerInnen;

und, was ich als besonders notwendig erachte:

•·        die kurzfristige Verfügbarkeit durch Ortsnähe;

•·        die Berücksichtigung von Umwelteigenschaften wie eben kurze Anfahrtswege ect..

Mit der Erfüllung dieser Forderungen wird ein weiterer Schritt zur Stärkung der heimischen Wirtschaft - und hier vor allem für das Bau- und Baunebengewerbe - vollzogen.

Über weitere Ergebnisse werden wir auf unserer homepage http://www.wirtschaftsverband-salzburg.at/ informieren.

 

KommR Wolfgang Reiter
Landespräsident

Kommenatre

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