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18. Jänner 2010

Aktiv an Rettung des Skigebietes Gaissau-Hintersee arbeiten

Bergbahnen müssen Antrag auf finanzielle Unterstützung schnell stellen, bevor Mittel des Landes komplett vergeben sind.

"Der Erhalt der Gaissauer Bergbahnen ist wichtig für den gesamten Tourismus im Flachgau und Tennengau", betont der Hinterseer Vizebürgermeister und Landespräsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wolfgang Reiter. "Das hat selbst eine von der Bezirksstelle Flachgau initiiert Studie bestätigt." Doch, wird nicht bald in die Modernisierung des Skigebietes investiert, ist das Skigebiet dem Untergang geweiht.

Kritik übt Reiter an der Untätigkeit der Eigentümer, den Saalbacher Bergbahnen, aber auch an der Untätigkeit der Bürgermeister der Region.
"Im Wahlkampf wurde von der ÖVP groß und unübersehbar plakatiert, dass, wer das Skigebiet Gaissau-Hintersee gerettet wissen will, ÖVP wählen soll. Jetzt fließen Mittel aus dem 100-Millionen Investitionsprogramm des Landes in Richtung Dürrnberg, Bramberg, Maria Alm und bei uns passiert gar nichts."

Noch sind Mittel aus dem 100-Millionen Investitionsprogramm verfügbar.
"Soweit ich informiert bin, wurde aber von den Bergbahnen Saalbach noch nicht einmal ein Antrag auf Unterstützung aus dem 100-Millionen Topf gestellt." Reiter fordert daher die Bürgermeister der Region auf, umgehend mit den Bergbahnen Saalbach in Kontakt zu treten, damit diese aktiv werden und in die Modernisierung des Skigebietes investieren. "Und, die Bürgermeister sollen zeitgleich mit ihrem Parteichef LH-Stv. Wilfried Haslauer in Kontakt treten und Unterstützung auch für das Skigebiet Gaissau-Hintersee einfordern. Mit Plakate aufstellen alleine wird man das Skigebiet nicht retten. Ganz im Gegenteil. Wenn noch länger zugewartet wird, dann ist das Skigebiet bald Geschichte."

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